Am Mittwoch, 22.7., trafen sich Frau Stricker und die Herren Bergmann und Sappelt von der Initiative Goldberg mit Thomas Sterz, dem Wahlkreis Kandidaten der FDP für das Gebiet Goldberg/Stadtwald. Thomas Sterz ist 52 Jahre alt, wohnt seit 4 Jahren auf der Toni-Turek-Allee direkt im Wahlbezirk und möchte daher als Nachbar für die Nachbarschaft engagiert und jederzeit erreichbar vor Ort sein. Er ist gelernter Bankkaufmann und war jahrelang Unternehmenssprecher und Leiter der Unternehmenskommunikation einer großen Aktiengesellschaft aus dem MDAX. Heute leitet er eine Bankfiliale. Seit 35 Jahren ist er im Schachsport aktiv und hat nach der Gründung eines Vereins diesen zwischenzeitlich zu einem der mitgliederstärksten Vereine Deutschlands und bis in die zweite Bundesliga geführt.

Das Treffen diente dem persönlichen Austausch von Anliegen und Meinungen. Frau Stricker schilderte die Erfahrungen der letzten Jahre. Von Politikern oder auch dem Rat fühle man sich allein gelassen und nicht gut informiert. Man habe schon viel erreicht, aber manche Anträge im Bürgerausschuss würden einfach abgewiegelt oder in andere Ausschüsse verwiesen. Unzufrieden ist man insbesondere mit fehlender Kommunikation nachdem man Anträge eingereicht habe. Aber auch angenommene Anträge wie z.B. das Schild zur Geschwindigkeitsmessung mit einem Smiley, was sogar privat finanziert werden sollte, seien anschließend im Sande verlaufen und es ist nichts aufgestellt worden am Goldberg, obwohl in anderen Bezirken Schilder platziert worden seien.

Thomas Sterz ist erst seit einem Jahr in der FDP und konnte daher seine Herangehensweise noch nicht bekanntmachen. Die anderen Wahlkreiskandidaten sind dagegen schon jahrelang dabei und haben oft enttäuscht. Als erfahrender Experte in Kommunikation hat der FDP-Kandidat zugesagt, dass er nunmehr vorschlägt sich im kleinen Kreise einmal monatlich zu treffen, um die einzelnen Themen intensiver zu besprechen. Darüber hinaus wird nach Corona auch das quartalsweise Treffen der Initiative Goldberg wieder starten.

Das „Smiley-Schild“ wird Thomas Sterz in der FDP-Fraktion noch einmal anstoßen und hat dazu bereits Kontakt zum Fraktionsvorsitzenden, Klaus Müller, aufgenommen, der die Aufstellung befürwortet. Auch die Idee einer einmal jährlichen Musik oder Kultur-Veranstaltung fiel bei der FDP auf fruchtbaren Boden. Es wäre doch schön, wenn wir so etwas im Stadtwald/Goldberg austragen könnten. Aber auch harte Nüsse sind zu knacken und Versprechen, die nicht gehalten werden können, sind nicht die Sache von Thomas Sterz.

Er schlägt vor, ob man noch einmal den Versuch erneuern kann, dass Neubaugebiet am Stadtwald stärker einzubinden und bringt dazu neue Kommunikationsmedien ins Gespräch. Dabei könnte helfen, dass er sich bei „Social Media“ auskennt und hier lebt in der Nachbarschaft.

Ulrich Bergmann sagt: „Ein Vertreter*in unseres Wahlkreises müsste wie ein Stadtteil-Bürgermeister die Interessen der Anwohner vertreten.“ Thomas Sterz freut sich genau über diesen Wunsch, denn so tritt er an. Er hat sich die Interessen des Wahlkreises auf die Fahnen geschrieben. Und auch, wnen er für eine der kleineren Parteien antritt, hat er sich fest vorgenommen, den Wahlkreis zu gewinnen. Dafür benötigt er rund 300 Stimmen und das sei nicht unrealistisch. Viele Bürger haben ihm schon Unterstützung zugesagt.

   
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